Radarplotten

 



 

Hinweise zur Sicherheit

Durchführbarkeit des Plottens

Damit das Radarplotten zuverlässig sein kann, müssen mindestens folgende Grundbedingungen erfüllt sein:

  • Zum Nachweis, dass das gegnerische Fahrzeug B zumindest über den beobachteten Zeitraum geradlinig fuhr, muss man mindestens drei Echos analysieren.
  • Alle beteiligten Fahrzeuge müssen nicht nur geradlinig, sondern auch mit gleicher Geschwindigkeit fahren.
  • Alle Echos müssen in vernünftigen Zeitabständen erfolgen.

Manöver

Eine gefährliche Nahbereichslage muss vermieden werden. Ausweichen tut man nach KVR über Steuerbord, es sei denn, das gegnerische Fahrzeug kommt von Steuerbord querab oder achterlicher. Es gibt folgende Möglichkeiten:

  • Änderung des Kurses
  • Änderung der Geschwindigkeit
  • Änderung von Kurs und Geschwindigkeit

Eine Änderung der Geschwindigkeit kann auf dem Radar nicht gut erkannt werden. Daher ist eine klare und durchgreifende Kursänderung besser.

Haftungsausschluss

Hiermit untersage ich die Verwendung meines obigen Programms zur Anwendung für eine Fahrt auf einem Schiff. Dies folgt auch aus meinem Impressum.

Ziel meines obigen Programms ist, sich mit den verschiedenen Darstellungen vertraut zu machen, und zu verstehen, wie man all die Größen bestimmt und welchen Einfluss eine Kursänderung hat.

Und was fragt man sich nach jeder Berechnung, egal ob Plotten, Kursumwandlung oder Gezeiten?

  • Kann das Ergebnis überhaupt richtig sein?

www.harald-blazy.de/
radar/plotten.html

Backstage

CPA

Um den Ort des kleinsten Passierabstands rechnerisch zu ermittelt, muss man den Schnittpunkt zwischen zwei Geraden bestimmen:

  • Geradengleichung des gegnerischen Fahrzeugs:
    yB(x) = Δy/Δx·x + y0
  • Die dazu senkrechte Gerade,
    die durch den Ursprung geht:
    yCPA(x) = −Δx/Δy·x

Rechnung

Mit der Steigung α = Δy/Δx rechnen wir:

yB(x) = α·x + y0  −1/α·x = yCPA(x)
α²·x + α·y0  = −x
(1+α²)·x = −α·y0
x = −α·y0/(1+α²)

Den Wert y0 erhalten wir durch Skalierung:
y0 = y2 − x2·(y2−y1)/(x2−x1)

Drehungen

Die Drehungen berechnen sich mit den trigonometrischen Funktionen:

x' cos φ −sin φ x
=  R · ·
y' sin φ cos φ y

Die Drehmatrix D(φ) ist orthogonal:

|D(φ)| = cos²φ + sin²φ = 1

 
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