Clausius-Clapeyron

Extremwetter

Seit 1834 wissen wir, dass pro 1°C Erwärmung 7% mehr Wasserdampf in der Luft gespeichert werden kann:

1°C Erwärmung ≈ 7% mehr Feuchte

Die Clausius-Clapeyron-Gleichung beschreibt, wie viel Wasserdampf die Luft in Abhängigkeit der Temperatur aufnehmen kann.

Physiker
Émile Clapeyron *1799 Paris
†1864 Paris
Rudolf Clausius *1822 Koszalin
†1888 Bonn

Obiges Naturphänomen sorgt für zwei Arten von Extremwetter.

1) Starkregen

Je mehr Feuchte die Atmosphäre über den Meeren aufnimmt, desto mehr Niederschlag ist auf dem Land zu erwarten. Die Wahrscheinlichkeit von Starkregen und die Zunahmen der Intensitäten erhöhen sich.

2) Dürre

Das Naturgesetz wirkt aber auch in die andere Richtung. Über Land nimmt die Luft jegliche Feuchte auf. Dadurch werden die Dürren häufiger und intensiver.

Damit nicht genug

Zu allem Überfluss kommt noch hinzu, dass ausgetrocknete Böden den Regen der Wolkenbrüchen nicht aufnehmen können. Das Wasser wird kanalisiert und fließt sofort weg. Die reißenden Bäche und Flüsse nehmen alles mit und sorgen für verheerende Zerstörungen.

 

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