Galaxien, Nebel

Messier seit 1771

Markante astronomische Objekte wurden schon früh beobachtet. Der Astronom Charles Messier erfasste diese systematisch. 1771 veröffentlichte er seinen Katalog mit 45 Objekten. Später wurde dieser ergänzt, so dass der Messier-Katalog nun 110 Objekte umfasst.

Alle erfassten Objekte werden durchnummeriert und mit einem vorangestellten M gekennzeichnet. Ein paar der bekanntesten sind:


NGC seit 1888

Ein weiteres Standardwerk ist der New General Catalogue (of Nebulae and Clusters of Stars). Er wurde 1888 von Johan Ludvig Emil Dreyer veröffentlicht. Der NGC umfasst 7840 Einträge. Die Nebel, Sternhaufen und Galaxien sind dabei nach der Rektaszension geordnet. Folgende Beispiele sind im Messier-Katalog nicht enthalten:

Vorläufer waren CN und GC: 1786 veröffentlichte Wilhelm Herschel mit der Unterstützung seiner Schwester Caroline den CN (Catalogue of Nebulae and Clusters of Stars). 1864 veröffentlichte sein Sohn John Herschel den erweiterten Katalog General Catalogue GC.


IC seit 1908

Der NGC wurde 1895 und 1908 um zwei Index-Kataloge erweitert:

Beide Index-Kataloge werden zum Index Catalogue IC zusammengefasst und umfassen ca. 5500 Objekte. Folgende Beispiele sind weder im Messier-Katalog noch im NGC nicht enthalten:


Weitere OCL+GCL, LBN+LDN, PGC

OCL + GCL Sternhaufen

Es gibt zwei Typen an Sternhaufen: offene Sternhaufen und Kugelsternhaufen. Dementsprechend gibt es auch zwei Kataloge:

Kataloge Sternhaufen
OCL Open Clusters List
offene Sternhaufen
GCL Globular Clusters List
Kugelsternhaufen

Beispiele:


LBN + LDN Nebel

Beverly Lynds stellte in den 60ern den Lynds’ Catalogue of Bright Nebulae LBN zusammen, der alle mit dem bloßen Auge noch erkennbare Nebel enthält.

In Anlehung daran enthält der Lynds Dark Nebula LDN die Dunkelnebel.


PGC Galaxien

Die Astronomen aus Lyon und Meudon veröffentlichten 1989 den Principal Galaxies Catalogue PGC mit 73.197 Objekten. Bis 2003 wurde der PGC auf 983.261 Galaxien erweitert, die heller sind mag=18.


Sterne HD

 

HD seit 1924

Das Akronym HD steht für Henry-Draper-Katalog. Er umfasst mehr als 220.000 Sterne mit Position und Spektraltyp. Er wurde 1918−1924 von Annie Jump Cannon und ihren Mitarbeitern erstellt. Die Witwe von Henry Draper stellte die Finanzierung zur Verfügung. 1949 wurde der Katalog auf über 350.000 Sterne erweitert.

Übersicht Tabelle

 

Übersicht Kataloge


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