Der Mond erscheint durch das Teleskop viel zu grell. Um seine Helligkeit abzudunkeln, kann entweder ein Graufilter benutzt werden, oder zwei Single-Polarisationsfilter, die man zueinander verdrehen. Dabei kann die Helligkeit kontinuierlich abgemindert kann. Diese Konstruktion nennt man variabler Polarisationsfilter. Siehe dazu auch die Seite zu Teleskopen.
Folgende Simulation zeigt zirkular polarisiertes Licht. Nach dem Passieren des ersten Polfilters ist das Licht linear polarisiert. Der zweite Polarisationsfilter reguliert die Abschwächung der Helligkeit des Mondes.
Licht ist physikalisch betrachtet eine elektro-magnische Welle. Die Intensität I des Lichts ist proportional zum Quadrat der elektrischen Feldstärke E:
I ∝ E²
Beim zirkular polarisierten Licht rotiert der Vektor E im Kreis, wie in der folgenden Visualisierung dargestellt. Beim linear polarisierten Licht schwingt E hingegen nur in einer Ebene.
Ist der erste Polarisationsfilter ausgeblendet, so kann man mit dem Zweiten die Polarisationsebene des linear polarisierten Lichts drehen.
| Grafik: |
polarisation.png
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Hintergrund | |
| Phase: | ||
| Verdrehung: | ||
| Horizontal: | ||
| Vertikal: | ||
| dx: | ||
| dy: | ||
| Länge: | ||
| Radius: | ||
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fototechnik/polarisation.html